Wohnung

Die Wohnstube

Diese war in der Regel immer in Wohnbereich und Essecke eingeteilt.

Das Bad

Dies ist ein 200 x 240 cm großer Raum, ohne Fenster. In der DDR wurde dieser Raum auch gerne als Dunkelkammer genutzt, um Fotos zu entwickeln. Trotz der Ausstattung mit Badewanne hatte selbst der Waschvollautomat VA560 noch Platz in der vorderen rechten Ecke des Bades.

Der Balkon


In einem Plattenbau ist dieser für das allgemeine Wohlbefinden unverzichtbar. 





Der Flur


Die Küche


Die Herkunftsangabe »Made in Germany« oder einfach nur »Germany« für ostdeutsche Waren war nach 1949 ein reiner Schachzug der damaligen DDR-Politik. Unklar ist welche oder ob überhaupt davor eine Länderkennzeichnung auf Porzellanware für Exportware aufgebracht worden war, da Belegstücke hierzu fehlen. Spätestens ab 1973 wurde das Herstellerland mit »Made in GDR« bzw. in russischer Sprache und kyrillischer Schrift angegeben, da die Unterscheidung zu West-Germany ohnehin auffiel. Für das Inland hergestelltes Porzellan erhielt keine Länderkennzeichnung, wodurch ein Export theoretisch ausge­schlossen wurde. Dagegen wurde GDR-markiertes Porzellan durchaus auch innerhalb der DDR gehandelt, z.B. im Umfeld der militärisch-russischen Einrichtungen oder auch Porzellan, dass von der Qualitätsendkontrolle als exportungeeignet aussortiert worden war. Für den Export bestimmte Waren aus der DDR wurden vermehrt Made in GDR (Abkürzung von German Democratic Republic, also Hergestellt in der DDR) gekennzeichnet, wie es bereits die Verordnung über die Kennzeichnung der Herkunft der Waren vom 7. Mai 1970 vorgesehen hatte. Erst ab der vollen Verstaatlichung aller Fabriken ab 1973 (z.Bsp. VEB Porzellankombinat Kahla, Betriebsteil Eisenberg) mit »GDR«. 

Hintergrund - Made in ... Germany oder GDR (DDR) 

Die Pflicht der Herkunftslandkennzeichnung auf Importwaren begann in England im Jahr 1887. In der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 23.03.1973 wog die Tatsache des geteilten Deutschland gemäß der im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland dargelegten Idee eines wiederzuvereinigenden Deutschlands höher, als die Streitsache einer politisch, genauen Länderangabe und eine Anerkennung des DDR-Staates durch das Deutsche Bundesgericht kam auch auf diesem Weg nicht in Frage. Und so wurde die vermeintliche Uneindeutigkeit eines »Made in Germany« hingenommen und wirkte sich fortan auf die Herkunftsangabe westdeutscher Hersteller aus. Spätestens seit diesem Urteil änderten die Hersteller in der Bundesrepublik Deutschland ihre Herkunftsangabe auf »Made in West Germany« bzw. »Made in Western Germany«, um sich eindeutig von den Herstellern in der Deutschen Demokratischen Republik (German Democratic Republik) abzugrenzen, welche wiederum meist »Made in GDR« kennzeichneten. 

RG 28 - Rührgerät 28

 

Das Handrühr- und Mixgerät RG 28 ist eine Fortsetzung der bewährten Rühr- und Mixgeräteserie RG 3, RG 5 und RG 25 von AKA ELECTRIC und wurde im Kombinat VEB Elektrogerätewerk Suhl, seit 1976, produziert. Ebenso wie diese Geräte ist das RG 28 für die Erleichterung der Vor- und Zubereitung von Speisen in einem 3- bis 4-Personen-Haushalt vorgesehen. Durch eine handhabungsgerechte  Ausbildung aller Griff- und Funktionselemente sowie durch eine moderne, ästhetische Formgebung wird das hohe technische Niveau dieser Entwicklung charakterisiert. Ein umfangreiches Angebot an Zusatzgeräten gibt die Möglichkeit, die Grundausstattung zu einem universell einsetzbaren Geräteensemble zu komplettieren. 

 

Technische Daten 

Typenbezeichnung: RG 28-E (Elektronikausführung) 

                  RG 28-S (Stufenschalterausführung) 

Masse:            ca. 1,2 kg 

Abmessung:        180x80x120 mm 

Spannung:         220 V 50 Hz 

Leistung:         170 W 


 

Der Kaufpreis betrug EVP: 98,- M. 

Pommes-frites-Schneider - Typ 474

Mit diesem Gerät konnten Kartoffeln in Streifen geschnitten werden, um aus denen dann Pommes frites zu machen. Produziert wurde das Gerät im VEB Schnittwerkzeuge- und Metallwarenfabrik in Klingenthal.

Der Kaufpreis betrug EVP: 17,95 M

SWM 4

 

Die Schlagwerkmühle SWM 4 wurde zum Mahlen von Kaffeebohnen konzipiert. Produziert wurde diese im VEB Elektroinstallation Oberlind Betrieb des Kombinats VEB Elektrogerätewerk Suhl. Das auf dem Foto abgebildete Gerät wurde im April 1980 hergestellt und funktioniert bis dato ohne Einschränkungen. Der Kaufpreis betrug EVP: 49,- M

Schularbeiten

Schnell noch die Schularbeiten in Deutsch und....

...Zeichnen erledigen.

Danach geht`s raus zum Spielen.

Ach - heute ist ja Dienstag, um 14:00 Uhr ist wieder Pioniernachmittag. Die Sachen liegen in der Wohnstube schon bereit.