Fahrzeuge

Trabant 500 (P50)

Baujahr 1960

Der Kaufpreis betrug EVP: 7650,- M.

Der Trabant P 50 oder auch Trabant 500 ist der erste Typ der Trabant - Modellreihe von Sachsenring aus Zwickau. Bis August 1958 trugen die Modelle noch die Bezeichnung AWZ P 50 „Trabant“. Vom Typ P 50 wurden zwischen 1958 und 1962 insgesamt 131.450 Wagen gebaut, inklusive ...

...  50 Nullserienwagen im November 1957. Der Motor wurde im Barkas – Werk produziert. Die Bezeichnung P 50 bedeutet Personenkraftwagen mit 500 cm³ Hubraum. Der Trabant P 50 gehörte zu den wenigen Kleinwagen mit Fronttrieb und quer eingebautem Motor neben dem Getriebe der 1950er Jahre. 

Motortyp:  luftgekühlter Zweizylinder-Zweitaktmotor, vorn quer eingebaut
Benzinzufuhr: Flachstromvergaser
Antriebsart: Frontantrieb
Hubraum:  499 cm³
Schmierung: 1:33
max. Leistung / Drehzahl:  15 kW (20 PS) / 3900 U/min
 Höchstgeschwindigkeit:  100 km/h

Trabant 601

Baujahr 1978

 
Der Trabant 601 war das dritte und meistgebaute Modell der in der DDR hergestellten Trabant-Kleinwagen-Baureihe. Er wurde unter der Typenbezeichnung P 601 von 1964 bis 1990 bei Sachsenring Automobilwerke Zwickau gebaut, der Zweitaktmotor wurde im Barkas - Werk produziert. Während am Trabant zwar regelmäßig Verbesserungen vorgenommen wurden, blieben jedoch Karosserie und Fahrzeugtechnik im Wesentlichen unverändert. Bestrebungen, die Nachfolgetypen 603 und 610 in Serie zu bringen, wurden von politischer Seite blockiert. Ein Lizenzvertrag mit VW im Jahr 1984 führte schließlich zum Einbau eines Viertaktmotors in Gestalt des Typs 1.1, der jedoch erst 1990 in Serie ging.

Der Grundpreis betrug EVP: 12625,- M.


Technische Daten

Motor:Zweizylinder-Ottomotor P 65/66, Zweitakt mit Einlassdrehschieber
Hubraum: 594,5 cm³
max. Leistung: 26 PS (19,1 kW) bei 4200 U/min
max. Drehmoment: 5,5 kpm (54 Nm) bei 3000 U/min
Kühlung: Luftkühlung (Gebläse)
Getriebe: Vierganggetriebe mit Lenkstockschaltung, Freilauf im vierten Gang
Schmierung: Gemischschmierung 1 : 33, ab 1974: 1 : 50
Leergewicht: 620 kg
max. zul. Gesamtgewicht: 1000 kg
Tankinhalt: 26 l, davon ca. 4 l Reserve
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (in eigener Sache: 125 km/h sind auch möglich)

Trabant 601 S

Baujahr 1988

Simson S 51 C

Die Simson S 51 wurde vom VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk „Ernst Thälmann“ in Suhl   unter dem Markennamen Simson produziert. Sie ist das direkte Nachfolgemodell der S 50. Über 1,6 Millionen Fahrzeuge wurden zwischen 1980 und 1991 hergestellt. Angetrieben wird die S 51 von einem Einzylinder-Zweitakt-Ottomotor mit einem Hubraum von 49,8 cm³ und einer Leistung von 2,7 kW. Trotz der Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h kann die Simson S 51 in Deutschland entsprechend einer Ausnahmeregelung im Einheitsvertrag als Kleinkraftrad mit einem Versicherungskennzeichen zulassungsfrei gefahren werden. Das Leergewicht beträgt 78,5 kg. (Das Fahrzeug wurde nachträglich umgerüsstet zu einer "Comfort".)

Der Kaufpreis betrug zwischen EVP: 1750,- bis 1995,- M

MIFA Fahrrad

 
Das Modell 201 von Mifa war ein Herren - Sportrad, das zwischen 1969 und 1990 im VEB Mifa-Werk Sangerhausen hergestellt wurde. Während in den 1970er Jahren vor allem Überarbeitungen im Sinne von Rationalisierungen durchgeführt wurden, fanden in den 1980er Jahre schrittweise Weiterentwicklungen (insbesondere am Rahmen) statt. 

Der Kaufpreis betrug EVP: 350,- Mark


MIFA Klappfahrrad

1967 wurde die Produktion von Klapprädern im VEB MIFA-Werk Sangerhausen und IFA Zweiradkombinat Suhl aufgenommen, von denen bis 1978 mehr als 1,5 Millionen Stück gebaut wurden und als Klassiker der DDR-Fahrradgeschichte gelten.

Simson "Schwalbe" KR 51-2

Die Simson Schwalbe ist ein Kleinkraftrad der DDR, das im VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk „Ernst Thälmann“ in Suhl hergestellt wurde. Die erste Baureihenbezeichnung der Schwalbe ab 1964 lautet KR 51.

Die Buchstaben „KR“ stehen dabei für Kleinroller, die „5“ für die Größe des Hubraums von 50 cm³ und die „1“ dient der Unterscheidung zum Vorgänger, dem KR 50. Die KR 51-1 wird mit einem Einzylinder-Zweitakt-Ottomotor mit einem Hubraum von 49,6 cm³ und einer Leistung von 2,5 kW angetrieben. Sie besitzt ein 3-Gang Getriebe und der Zylinder wird durch ein Lüfterrad zwangsbelüftet. Die KR 51-2 wird mit einem Einzylinder-Zweitakt-Ottomotor mit einem Hubraum von 49,9 cm³ und einer Leistung von 2,7 kW angetrieben. Sie besitzt ein 4-Gang Getriebe und der Zylinder wird durch den Fahrtwind gekühlt. 

MZ ES 175/2 Trophy

Das Motorrad der Baureihe MZ ES 175 wurde von 1956 bis 1973 im VEB Motorradwerk Zschopau gefertigt. Das Modell MZ ES 175/2 "Trophy" wurde im Zeitraum von 1970 bis 1972 produziert. Diese wird mit einem Einzylinder-Zweitakt-Ottomotor mit einem Hubraum von 173 cm³ und einer Leistung von 11 kW angetrieben. Sie besitzt ein 4-Gang Getriebe und der Zylinder wird durch den Fahrtwind gekühlt.

Der Kaufpreis betrug EVP: 2910,- Mark.

SR 2 E

 

Diese zunächst nur für den Export vorgesehene Variante löste in den ersten Januartagen 1960 seinen Vorgänger, den SR 2, ab. Im Produktionszeitraum von 1959 bis 1964 wurden 515000 Stück hergestellt. 

Der Neupreis betrug EVP: 1050,- Mark.

Der 1-Zylinder 2-Takt Motor hat einen Hubraum von 47,6 ccm und eine Leistung von 1,5 PS bei 5000 U/min. Die zwei Gänge wurden per Hand geschalten, wobei der SR2E im 2. Gang und gezogener Kupplung wie ein Fahrrad gefahren werden konnte. 

Leergewicht: 55 kg 

zulässige Gesamtmasse: 145 kg 

Tankinhalt: 6 Liter 

Höchstgeschwindigkeit:45 km/h